Schauss' Buch über Bubers Theologie Ich und Du - (m)eine Gegendarstellung_Promi-                                                                                                                          Kurzthemen-Horoskope
in 
pdf auch hier rev 10.9.2022 

m. Kurzrezension b. Amazon: Bubers Theologie perfekt fortgeschrieben - Abwertung pagan-indigenerer Spiritualität inklusive

Dialogische Rezension und ergänzende Gegendarstellung von Martin Lindemann am 6.9.2022, zu Teilen von Uwe Schauß‘ Buch Noch einmal: „Ich und Du“ Im Dialog mit Martin Bubers Klassiker nach hundert Jahren

 

Rev 13.09.2022 (Film-Link der 2. Bildquelle neu aktiviert)


Hier hinter, im Anhang Punkt11, kurz angerissen Beispiel-Horoskope bekannter Personen. Wie den Massenmörder Hitler, Napoleon & Putin als Herrscher-, Joschka Fischer „kriegerisch“-, Gandhi als pazifistisch-gläubig-, Sophie Scholl als gläubig-, (Björk, Pkt. 12, als musisch-intuitiv-), Kekulé als intuitiv-träumend- logisch- sowie Einstein letztere drei -talentiert. Und Sartre oder Anne Frank als eher ungläubig-logisch und Breitenwissen-philosophisch talentiert. Mit der These einer archetypisch erlösteren Erziehung Pkt. 12. Und zum historischen Vergleich ein paar Sätze aus dem Artikel Ur-Passion in welt.de, Pkt 13. am Schluss zwecks Dokumentation in Auszügen zitiert.
 

Bei Vorstellung seines Buches in der Dortmunder Pauluskirche/Lydiagemeinde am 23.8.22 gleich vorab einmal Uwe Schauss' These: Heiden zettelten wohl genauso viele Kriege an, wie die Christen (? ausführlicher hier im Anhang Pkt 4.)


 In der Tat war es folgenreich schlimm, dass Nebukadnezar, Cäsar und Augustus in antiker Tradition -nicht allein- Jerusalems Juden tributpflichtig unterwarfen. Und, als sie sich stur widersetzten, sogar als Sklaven raubte und sie der Heimat entriss! Doch wurden sie in Babylon gut behandelt und integriert, sie durften sogar ihre eigene Religion behalten und mit dem Schreiben der Tora beginnen. Solche religiöse Toleranz vermisst man (nicht allein) bei 5. Mose 12, 29 - 32 & 2. Mose 17, 22, den, wenn schon nicht Paulus, so doch Konstantin I. und Luther als Vorbild zur Häretiker- und Hexenverfolgung nahmen. Indem abrahamitische Religionen eine Göttin Lilith, im Gilgamesch-Epos noch Adams 1. Frau, ins Off der sogenannten „Höllenverbannung“ schickt, und Eva die vormals ebenso weibliche Metaphysik archetypischer Göttinnen nahm. Indem er ihre Spiritualität, gleichmachend-beherrschend mit dem 1. Gebot unterdrückt, der aus Adams Rippe-gemachtem Jawe-Weltbild unterordnete. 

Uwe Schauß schreibt auf S. 122: Die „Fleischtöpfe Ägyptens in der ach so bunten, aber dabei so überflüssigen Warenwelt lassen wir gern hinter uns, wenn der Aufbruch wie beim Exodus Israels wirklich in die (Anm.: patriarchalisch Frauen- und Kinder-bevormundende?) Freiheit führt.“ 

 

Wobei die mit der prä-ökologischen Wandervogelbewegung zu Bubers Zeit ja eher eine geistige Anleihe aus indigen-goethianisch neuerwachtem Naturverständnis war (auch eines natur/anthroposophischen Steiners, Eliphas Levis, Mme Blavatski, Crowley & Co) , als aus dem christlich-jüdischen „CVJM“ seiner Zeit(?) 

Bzgl. seiner Beschreibung der nahezu End-ausgebeuteten MutterErde im Klimawandel des 20.-21. Jahrhunderts (S. 118 ff) stimme ich Schauß vollkommen zu. Sein Buch über die guten Seiten der Tradition einer jüdisch- christlich Theologie bis in die heutige Moderne ist logikzentriert und Quellen-belegt geschrieben. Ja auch der alt-testamentarische Gott repräsentiert in weiten Teilen genau die -quasi- natur/gesetz-treue Logik. 

 

Den Theologen Uwe Schauß ergänzend meine ich allerdings:


Martin Buber schrieb sein Buch Ich und Du vor 100 Jahren. Da hatten Hitlers Nazis noch nicht den Holocaust entfacht, der alles bis dahin gewesene Gräuel in den Schatten stellt. Vor Erscheinen Bubers‘ Buchs 1923 wütete jedoch schon der 1. Weltkrieg. Und der damals doch von nahezu allen (außer z.B. Karl Marx und Karl May) noch unter den Teppich gekehrte Ethnozid an der US-Indigenen waren gerade erst abgeschlossen. Bestärkt und teils gerechtfertigt(?) durch ein zu evangelikal-orthodoxes Weltbild, das eine Anwendung der Bergpredigt auch für Indigenen allzu meist doch unter den Tisch fallen ließ? Bubers Pluralismus des „ewigen Du“ - die vielen vom Menschen erdachten Gottesnamen - schloss die heidnischen, indigen-paganen Götternamen dennoch aus? Wenn auch ein Uwe Schauß den menschenopfernden Götzen in „Noch einmal…“ Bubers „wahrem Gott“ gegenüberstellt. Die Freiheit des pantheistischen Gottes Spinozas, an den Einstein glaubt, sieht Schauß höchstens theoretisch. In Wirklichkeit werde lt. Spinoza der Mensch von Ursache und Wirkung beherrscht. Sexualität aber sieht er am besten in ganzheitlicher, leiblich seelischer Vereinigung. Hierzu mein Einwand: eher auch körperliches Sexualitätsbedürfnis landet dann bei dem Psychoanalytiker Freud auf der Couch? Lernten damals die Heiden in der Spät/Antike nicht m.o.w. synchron-parallel zu den Juden- Und Christen, dass Menschenopfer (z. B. der römischen Vestalinnen beim Bruch ihres Keuschheitsgelübdes) nicht mehr getötet (im Beispiel: bei lebendigem Leib begraben) werden mussten, um die Gunst der Götter zu beschwören? 


ferner: 

 

in der Tat lassen sich die Ursprünge Jawes archetypisch trefflich beschreiben mit den rein logik-zentrierten Eigenschaften des Saturn. Die übrigen (hellenistisch)-babylonischen Götterstatuen aus der Sammlung seines Vaters aus Ur hatte Abraham „mit einem Schläger in Stücke zerschlagen, außer der Größten von ihnen“, die des Jawe (Koran Sure 21, 51 – 58-60- 67). Und ihn mit seinem Feiertag Sa-bath und Steinbock-ähnlichen Regeln und Vorschriften im Gottesbund zum Alleinherrscher gemacht. Doch, wo er Mose im brennenden Dornbusch erschien, war es - nach Schauß - die brennende Flamme der Liebe. - Die Tora wurde ja laut „großen Mundanzyklus“ im sogenanntem Widder-Zeitalter geschrieben. Und Widder, auch das Lamm Gottes, war und ist ein astrologisches Feuerzeichen, dem man zu Frühlingsbeginn am Passafest opferte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bindung_Isaaks#Fr%C3%BChlingspunkt_und_Widder 

Im Goldenen Zeitalter des Islam wurde die kirchlicherseits verfolgte, „heidnisch“-hellenistisch-christliche Astrologie aufbewahrt und weiterentwickelt. Von hier aus gelangte sie über das europäisch „dunkle“ Mittelalter in den Zeitgeist der Renaissance zurück…

 

S 22 - zum ganzheitlicherer JHVH

…Doch leider folgen Schatten des Yang dem Ying jeden Lichts. Saturnische Eifersucht Gottes wird zum Motiv des Rauswurfs Adam und Evas aus dem Garten Eden, dessen Früchte am Baum der Erkenntnis eben auch das intuitiv gefühlte, visionäre Wissen weiblicher Gottheiten repräsentieren. Wie Blätter JHVH‘s kabbalistischem Lebens-Ta rot, ganzheitlich göttliches Synonym im Tetragramm-Aton, vom neokatholischen Eliphas Levi (wiki) erspürt und erfüllend begriffen? „Geheimname Gottes“, auf den auf das astrologische „Großkreuz“ aus vier Apostelsymbolen + Liliths göttliche Schlange auch in Michelangelos Meisterwerk über den angeblichen ‚Sündenfall‘ in der Sixtinischen Kapelle hinweist? Vergleiche die „herm(es)-aphroditische“ Schlange um den Äskulap-Stab! (wiki; ebenso psychosomatischer Heilung z.B. durch Häutung und wohldosierte Gifte, der Stab trägt, im Gegensatz zum Baum der Erkenntnis, momentan keine Blätter und Früchte mehr, scheint jedoch aus dem gleichen Holz geschnitzt!) Jene heidnisch umfassendere göttliche Welt. Im Vergleich zu dem patriarchalisch immerhin noch halbwegs ganzheitlichen Namen des HERRN, Adonai oder JHVH. Wie Schauß ihn auf Seite 22 mit Bubers Anreden eines „Schöpfer des Himmels und der Erde“, schon in der Lutherbibel übersetzt, umschreibt. Dessen göttliches Kind, Sohn Jesus, nicht aber Tochter Maria Magdalena, aus dem reinen (sonst venusisch-„schmutzigen“?) Leib seiner entgöttlichten Mutter Maria im Stall geboren war? - Laut Dieter Koch ist Jesus 1. im Sternbild der „reinlichen“ Jungfrau vor Sonnenaufgang, mit aufgehender Venus am frühen Morgenhimmel geboren. Und Emily Trinkaus beschreibt 2. Venus, Göttin der Maria Magdalena als das Heilig Weibliche.
1. https://www.astro.com/astrologie/xstar_g.htm ;
2. https://www.astrologischesabendmahl.de/venus-maria-magdalena-und-das-hl-weibliche.html 
(engl. Originalfassung in The Mountain Astrologer, 2015, bzw. astro.com)

 

Auch Schauß erkennt in seinem Buch (S. 24, 135) mitlebende Bäume - mitsamt kletternder Eichhörnchen - als unsere Mitgeschöpfe an! Doch die, im Garten Eden als das Böse abgewertete, psychometaphorische Schlange der Göttin Venus-Astarte? Dass Konstantins Kirche nicht allein die Donar-Eiche in Hofgeismar, sondern weltweit heilige Bäume fällt kommt ihm nicht mehr in den Sinn? Dass radikale Nicäa-Christen -im Pergamontempel, dem „Thron des Satans“, das venusische Bild der Nymphen-Jungfrau-mit-Kind zerstörten, oder heutige radikale Muslime dem nacheifern (Bamiyans Buddhastatuen, Palmyras Tempelruinen), fällt in seinem Buch unter den Tisch. So, wie ein in patriarchalischer Kirchentradition mitunter gerechtfertigter Femizid oft weiblicher Hexen, nach Luthers Verständnis mitunter quasi herbei-gebetet wurde, mit „..erlöse uns von dem -venusischen- Bösen..“? Nach gewaltsamer Umerziehung von zwangsgetauften native-children in Kanada und den USA, treibt diese Art „göttlicher Mission/ierung“ heute noch im indigenen Urwald Brasiliens ihr komplett unkontrolliertes, motorsägendes Unwesen. …Wäre die freiwillig kinderlose, verhütende Lilith in Michelangelos psychometaphorischem „Traum“bild - statt göttlicher Bestrafung – nicht viel eher ein Teil einer mitdenkend- mitverantwortlichen Lösung zur Rettung der Erde? Anstatt Abrahams religionsphilosophisch ungelöstes Problem nicht erst heute zu viel gewordener, ausgewanderter „Kinder des Gottesbundes“? Die über die natürlichen Grenzen-des-Wachstums (Ressourcen) ihrer bereits besiedelten(!), fruchtbaren einstigen Heimat Kanaan ihre „Mitbewohner“ nach 5. Mose 12, 29 - 32 ausrotten mussten? Wo -etwas später- „zu viele“ gewordene Christen (später auch Muslime) auswanderten, um indigene Völker dann woanders zu unterwerfen bzw. auszurotten? - Nach Schauß S. 24 einer „MutterErde, der man, nach Weisheit der amerikanischen Ureinwohner weder Schaden zufügen, noch sie parzellenweise verkaufen durfte“. – Um, neben lebensnotwendigen Ressourcen, dann manchmal wie zu Weihnachten etwas „kindlichen“ Luxus zu befriedigen? Darunter mehr Wärme im nördlichen Winter, die ein zwar bevölkerungsreicherer aber wärmerer Süden so nicht ganz braucht(!), bzgl des CO2-footprint, lieber Herr Schauß auf S. 120. 

 

Auf S. 40 schreibt Schauss zum abrahamitischen Bund des 1. Gebots: „Die Es-Welt mit ihren Einrichtungen (z.B. Staat, usw.) hat durchaus ihren Sinn und damit ihre Berechtigung. Allerdings ist die Es-Welt da in ihre Schranken zu weisen, wo sie einen Rang beansprucht, der ihr nicht zusteht. Im Grunde genommen geht es hier um die Unterscheidung zwischen Gott.. (von mir angemerkt: mosaisch aus dem Saturn Prinzip entwickelt) ..und den Götzen oder anders ausgedrückt um das erste Gebot!“ - Wer maßt sich an, das mit zu entscheiden? (vgl. hier im Anhang Pkt 5 zu Götter -> Dämonen) Beispielsweise sind dem Stier seine sicheren Vorräte heilig, dem Widder der Wettkampf, lediglich archetypischen Fischen/Jupiter der Glauben und Saturn das Gesetz. Wassermann muss frei von Zwängen sein. Erst der vernetzte Kreis der ganzen Welt macht daraus auch spirituell eine Einheit! (Vgl. meine prominenten Beispiel-Horoskopdeutungen hiernach). Wenn es nicht nur wie heute um komplexe Industriegesellschaften geht, sondern wie damals, um komplexe Beziehungen zu mehr heidnischen kanaanäischen Stämmen? - So stand ja auch eine Maria aus dem phönizischen Magdala in solch einer heidnischen Tradition. – Mit derselben theologischen (Schein)Argumentation, mit der die Kirche eine Sünderin Maria Magdalena verteufelte, wurden Amerikas usw. indigene, pan-, polytheistisch-schamanische Kulturen unterdrückt und nahezu ausgerottet. Natürlich gab es mitunter wohl Kindstötungen verzweifelter Mütter (und Väter), bei den Maja wohl rituelle Tötung heiliger auserwählter Jugendlicher, die in das Totenreich zurückkehrten, um vor drohenden Katastrophen wie Hungersnöten(?), usw. die Götter zu versöhnen. Doch dieses Brauchtum von der „Bindung Isaaks“ bzw. seiner geplanten Opferung (vgl. Wiki) wurde allmählich synchron-parallel abgeschafft – nicht wg. dem 1. Gebot, sondern zu seiner Zeit der Entstehung. Der Zeitgeist der Erkenntnis war reif! 

 

Schauß zitiert auf S. 71 Ingo Baldermann: „„Götzen fordern letztlich Menschenopfer, das ist geradezu ihr Erkennungszeichen“: sei es die Hingabe an die Macht des Sexus, …, stets verliert der Götzendiener seine Würde, indem er seine Freiheit verliert“.

 

Antike Propagandaquellen über Karthago seiner Zeit, Diodor und Plutarch, berichten von vornehmlich erstgeborenen Kindsopfern an Baal & Astarte/Isis. Gar von einer grausamen Tötungsmaschinerie ist die Rede. Kindsopfer gab es. Doch legt neuere archäologische Forschung (2010) nahe, dass zumindest ein großer Teil jener geopferten karthagischen Kinder bereits vor dem Zeitpunkt der Opferung verstorben oder eine Totgeburt war:   https://de.wikipedia.org/wiki/Karthago#Religion ; https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kinderopfer-in-karthago-opfer-des-roemischen-rufmords-a-680948.html So oder so, jedenfalls haben auch heidnische Kulturen mit dem Zeitgeist dazu gelernt. Pauschale Verurteilungen sind keinesfalls hilfreich für das Verstehen der Zeit! Jedenfalls wurden die sieben Vestalinnen, Hüter des Herdfeuers in Rom, in der Spätantike nicht mehr bei lebendigem Leib begraben, wenn sie ihr 30 Jahre währendes Keuschheitsgelübde vorzeitig brachen.      

 Manch andere Mitmenschen, die diese zu eindimensional-unpassende Religionsphilosophie für sich selbst öffnen woll/t/en, hatten nicht selten ureigene, quasi-schamanische „Offenbarungs“träume(?) Zeitweise mitunter auch „schwerer psychisch/psychotische Erkrankung/en“ 
(S. 106) – möglicherweise durch (manchmal sehr frühe?) Traumata ausgelöst. Die mit heutigen Medikamenten zwar maßvoll(!) etwas gebremst-, aber längerfristig zumeist eben nicht wirklich unterdrückt werden können. Entweder werden sie mit der Zeit „erlöst“ aufgearbeitet, oder verschwinden manchmal von selbst. Nicht allein ich hatte das vor Jahrzehnten erlebt. (Jahre nach meiner nahezu vollständigen Heilung fand ich den Heilungsprozess psychosomatisch recht trefflich unter Psychose/Spirituelle Krise beschrieben in ‚Krankheit als Symbol‘ von dem nicht-rechten Esoterikmediziner Dr. Dahlke. Der im Sinne einer Hildegard von Bingen, Paracelsus, C.G. Jung, Fritz und Claus Riemann u.v.a.m. eine ganzheitlichere Sichtweise auf die Psyche hat. Und nicht, wie Schauss es am Beipsiel des Tinnitus auf Seite 106 schreibt, somatisch – ohne psycho…. - durch das Pfeifen in die Irre geleitet zu werden… ) Damit landet man thematisch dann unweigerlich beim kollektiven Unbewussten eines C.G. Jung, Leonardo da Vinci, oder auch der 12-Jünger/Weisen/ Stammväter-Archetypen gnosischem NT und AT. Deren Grundstein mit babylonisch- indigen-schamanischer, psychologisch erspürter Astrologie gelegt wurde. Vom Theologen in Schauß leider mit keinem Wort erwähnt. Stattdessen fiel bei seiner mdl. Buchvorstellung das Wort „Schwurbler“; mehr hier im Anhang Pkt 1. Womit solche Erfahrungen und Menschen auf S. 143 des Buchs  als „Scharlatanerie und Seelenverkäufer“ ebenso pauschal abgewertet werden. Reine Vernunft sei das einzige Kriterium, dass solche Geister unterscheide. Nun denn, intuitive Neuzeit-Träume, z.B. einer Schlange, die sich in den Schwanz beißt, und damit die Benzolchemie eines August Kekulé erfindet (vgl. Anhang Pkt. 2), haben im Reich der Kirche mit ihren (anti-psychotischen?) Offenbarungen wohl nicht zu suchen? Missbrauch, auch von Traumbildern, sowie Scharlatanerie gibt es auf allen Seiten des Tierkreises. Reine Logiker könnten dem genauso unterliegen wie -mehr- Gefühls und intuitive Traummenschen, z.B. der gutherzige „Märchenbaron“(?) Karl May? Der immerhin bereits VOR solcher -systemisch zu ausschließlichen, orthodoxen- Theologie die prinzipielle Gleichwertigkeit der Indigenen „Indianer“/Apachen anerkannte und mit seinen Märchenromanen verbreitete. Missbrauch von kirchlicher Lehre, wie ebenso christlich/animistischer ggf. (christopaganer) Märchenmetaphern und Ritual-Symbolik, schließt ihren jeweils zweckdienlichen Gebrauch ja keinesfalls aus! So wie es von Natur aus orthodox-konservativere, gläubige Menschen gibt, finden auch Mystiker oder Gemeingüterwirtschaft (S.114) der Bergpredigt in Jungs archetypischem Tierkreis ihren vernetzt eingewoben- sinnstiftenden Platz. Zu dem 12 weise Traumdeuter-Astrologen (erst durch Origenes von Alexandria wurden es trinitarische 3), der Legende nach dem Venus-Stern folgten. Und so über den gnosischen Jesus & Maria Magdalena das schamanische Weltbild Babylons in das aufgehende Fischezeitalter geleiteten. Ein Schlüsselvers zum Hl. Abendmahl, Mk. 14, Vers 12-13, bereitete auf die schon damals gesehene, heute erneute Zeitenwende hin zum ‚Wassermann‘-Zeitalter des Wissen vor (mehr im Anhang Pkt. 10)

 

Schauß endet mit dem katholischen Lied, „Großer Gott wir loben dich“, von Ignaz Franz. Dessen frühchristlichen Vorläufertext Te Deum bereits Luther in die ev. Kirche mit übernommen hat.

 

So oder so ein Dankeschön Herrn Schauß für dieses aufwendig recherchierte Buch. Eine ernsthafte und hochwertige Diskussionsvorlage, für die ich 5 fleißige Sterne vergebe - in Form eines Pentagramms! Etwas mehr werde ich auf der umfangreichen Homepage astrologischesabendmahl.de (Leonardo da Vincis) und zwar dort am Schluss diskutieren, als immer noch anwendungsorientiert- und philosophisch eher praktisch denkender TU-Chemieingenieur i.R. Wo ich, hiernach im Anhang, auf ein paar prominente Horoskope eher guter wie „schlechter“, gläubiger oder existentialistischer, intuitiv-gefühlsstarker wie rational-logischer Menschen einzugehen versuche. 

 

 

Anhang – Punkte 1 - 13:

 

Weitere Anmerkungen und Beispiel-Horoskope bekannter Personen Punkt 11. mit meiner These zur archetypisch erlösteren Erziehung Punkt 12 am Schluss. (Astrologische Bezüge der jeweiligen Person aus graphischen Horoskopen in https://www.astro.com/astro-databank/Main_Page hergeleitetbiographische Details aus Wikipedia.)

 

  1. Uwe Schauß sprach am 23.8.22 bei seinem Vortrag über sein Buch von Schwurblern, wie auf S. 143 „Scharlatanerie und Seelenverkäufer“). Als halbwegs seriös arbeitender „christlicher“ Astrologe, der auch wichtige Aspekte einer systematisch unterdrückten indigen-paganen heidnischen Religionen mit zu vertreten versucht, muss ich dem widersprechen. Ebenso zumindest für seriös arbeitende Astrologen z.B. des Deutschen Astrologen Verbands. 

  2. Jetzt finde ich in Noch einmal: Ich und Du gleich zu Beginn einen Monolog über den "Ich-süchtigen Mensch" (z.B. Donald Trump, S. 32) versus "gottsüchtigen Mensch" (Martin Niemöller, S. 30, oder Sophie Scholl). U. Schauß scheint vom Löwe-dominierten Archetyp versus Fische/Krebs-dominierten Archetyp zu reden. Letzterer auf Seite 52 durch Camus‘ „liebend‘ und leidendendes Universum“ repräsentiert. (Camus‘ mitleidig-sanfthandelnder Mars im Horoskop zielt mit den Mondknoten auf partnerschaftlich leidend-helfende ‚Fische‘-Eigenschaft ab, wovon offenbar aber weder Camus noch Schauß weiterführenden Kenntnisse haben.) So ist das, wenn man die "indigenen" Erfahrungen seiner kabbalistischen Ur-Vorfahren nicht mehr ernst nimmt bzw gar nichts mehr davon weiß? Der Neokatholik Eliphas Levi (s. wikipedia), Vater der modernen Esoterik, hatte schon ca. 1850 entdeckt, dass die Karten des Tarot exakt den Weisheiten den jüd. Lebensbaums in der Kabbala entsprechen. Die gleiche Zeit übrigens, in der der Chemiker August Kekulé die Strukturformael des Benzolrings erträumte. Bei Kekulé macht Geburtslilth Lilith seine analytischen (Jungfrau) Denk(Merkur)-Strukturen total unorthodox und freigeistig!

     Knapp 1 Neptun-Umdrehung (164 Jahre) danach sind wir in einer etwas ähnlichen, hochgläubigen, phantasien- und Träume-begabten Zeitgeist-Periode. Manche Vorstellungen sind komplett falsch oder irrational - andere nicht..!


  3.  S. 76: Warum wird auch von Schauß, wie schon 100 Jahre zuvor Buber, immer nur Sigmund Freud mit Psychologie in Verbindung gebracht? Und der archetypengläubige Mystikversteher (S. 59) C.G. Jung eher wie der „naive“ Glaube Luthers an den Leibhaftigen "verteufelt"? Auch gestern wurde in Uwe Schauß' Kurzvortrag wieder einmal nur der Psychologe Freud angeführt...

  4. Ferner Schauß' Vortrags-These: Heiden zettelten wohl genauso viele Kriege an, wie die Christen (?) - JA, das stimmt. Und Nebukadnezar machte einen Fehler, als er die damals nicht mehr Tribut-willigen Juden Jerusalems gewaltsam nach Babylon entführte. (Sie hatten zuvor an Ägypten Tribut bezahlt, Nebu. eroberte sie. Anfangs zahlten sie ihm willig Tribut, stellten den dann aber ein. Und jetzt besetzte sie Nebu mit Gewalt (Tribut und Entführung in die Sklaverei waren damals so üblich)

    Dennoch wurden die Juden in Babylon pfleglich behandelt. Sie durften sogar ihre eigene Religion*) ausüben und beginnen, die Tora zu schreiben...

    Das zwangsmissionierende Christentum hingegen begann alle eroberten Völker religiös umzuerziehen – bei Androhung von Höllenstrafen. Die Kinder wurden christlich getauft - so wie Abrahams Kinder vom Vater beschnitten (lassen) wurden. Von daher rührt noch der kirchliche -quasi- Taufgebot, quasi als Zwang für gläubige Eltern; ebenso wie die religiöse Pflicht zur Beschneidung jüdischer und muslimischer Kinder.- So wie das bei Kanadas und sicherlich auch US-Indigenen gemacht wurde, geschah es in Germanien und im Reich der Kelten sicherlich auch. Nicht umsonst wurden überall im Reich heilige Bäume gefällt; hierzulande die Donar-Eiche in Hofgeismar durch den Reichsmissionar Bonifatius. Der religiöse taufzwang kleiner quasi noch indigen-animistischer Kinder wird durch euch Nicäa-Staatsbeamten bis heute durch euch Nicäa-Staatsbeamten aufrecht erhalten. Auch Bundesminister sollten möglichst noch auf den Nicäa-Gott Abrahams schwören. 


  5. S. 22 der ganzheitlichere Gott, JHVH existiert wirklich. Abrahamitisch, als Jawe-Gott-Allah repräsentiert er allerdings nur einen göttlichen Ausschnitt: nämlich den von überwiegend saturnischen Gesetze. Der Sa-bath(Satur-day) ist sein Feiertag. Die übrigen durch das 1. Gebot entheiligten Götter, im hellenistischen Pantheon noch gleichberechtigt, verloren mosaisch ihre Daseinsberechtigung und wurden zu Dämonen erklärt. Ein bisschen biblisch/kirchliche Mystik, von den heidnischen Kulturen im Umkreis entlehnt, versucht ihr Fehlen -eher tot als lebendig - zu ersetzen.  So fehlt zu orthodox-monotheistischer Religion die Resilienz gegen Missbrauch.

  6. S. 54 „Politische Ereignisse oder gar bestimmte Führer sind keine Quellen göttlicher Offenbarung, dies ist sicher für immer richtig!“ – Doch, und zwar grundlegend auch für die Confessio Augustana Luthers: Bei der für das Christentum alles entscheidenden Schlacht an der Milvischen Brücke hatte Konstantin I. den militärischen Sieg als Orakel seines Traums vom Kreuz gedeutet. Allein durch diesen militär. Sieg wurde der Grundstein für ein Nicäa des christlichen röm. Reich gelegt. Was Konstantin allerdings nicht davon abhielt, seinen Sohn & seine Frau(?) noch nach alter Sitte zu ermorden. Konvertiert ist er, wenn überhaupt, erst auf dem Sterbebett.

  7. So auch die Garten-Eden-PsychoMetapher mit Adam und Eva, dem mustergültigen Paar(??), was Uwe Schauß gestern ansprach.

    Nun ja, war im Gilgamesh-Epos doch Eva "nur" Adam zweite Frau, ihm als Spiegelbild aus der Rippe geschnitten. Die 1. war Lilith, ihm komplett ebenbürtig und frei. So frei, dass sich die beiden darum stritten, wer beim Sex oberliegen durfte. Lilith, die quasi bindungs-unfähige, kinderlose Feministin in der psychologischen Mystik aus Babylon. Irgendwann war sie den Streit mit Adam überdrüssig und verschwand in die Wüste, wo sie, unzufrieden auch mit sich selbst, "vogel"frei vor sich hinlief aber auch meditierte. Bis sie eines Tages mal nachschauen wollte, was ihr Ex Adam so macht. Da fand sie ihn glücklich und Hand in Hand mit seiner neuen, Eva. Eifersüchtig sann sie, die Priesterin der komplexen Göttin Ishtar/Astarte auf Rache. (Auch Eva, wie Maria Magdalena werden heidnischgnosisch als Priesterinnen der Göttin Ishtar gesehen, die offenbar unterschiedlichen menschlich-archetypische Seiten abdeckt: in der Liebe umfasst sie hellenistische Aphrodite (ihr Herrscher-Planet: Venus als Abendstern). Beherrscht von Venus-als-Morgenstern umfasst sie ebenso Eifersucht, aber auch Krieg - der sonst das Revier von Mars ist (heute auch Pluto - wie Putin)

     ...jedenfalls war es Lilith, die sich aus Eifersuchtsrache die List mit der Schlange ersann (Schlange, blühende Bäume, Früchte, besonders der Apfel sind alles hl. Symbole der Göttin Ishtar/Astarte). Michelangelo stellt diesen -sexuellen- "Sündenfall" als venusischen 'Abgrund menschlicher Psyche' in der Sixtinischen Kapelle dar. Der verbotene Baum der Erkenntnis mit Schlange und Apfel gehört der Ishtar. Und der Genuss seiner Früchte macht den alternden Junggesellen rasend vor Eifersucht (vgl. die hellenistische Mystik zu Chronos/Saturn!)


  8. Auch im Neuen Testament existiert die lustvolle Sünde in Form der einstmaligen Mond- & Venus-Priesterin Maria Magdalena. Die laut Kirche allerdings Reue tat. In der gnosischen Sicht ist Maria Magdalena Jesu ebenbürtige Gefährtin, die nie bereut hat. Nach Jesu Kreuzigungstod segelte sie der Legende nach mit Getreuen nach Saint Maire de la mer und predigte in der Grotte zu Baume - wo sie auch begraben sein soll. In der Basilika mineur Notre-Dame de la Garde zu Marseille, ist es Maria Magdalena, die als erste(?) unter den Fassanden-Statuen zu sehen ist. Und zumindest vor der großen Renovierung der Basilika der letzten paar Jahre, war Maria Magdalena ca. 2007 gleichrangig zusammen mit Petrus, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, Jesus im Decken-Fresco(?) der Kuppel zu sehen. Gerade in der zu lange als sündig bezeichneten Sexualität eines Luci-fers (S.74 Luthers Teufel, der die Licht-bringerin einer Maria Magdalena*) ist: Venus als Morgenstern Bethlehems!**) liegt immer noch der Grund, dass zu viele „freie“ Christen früher oder später auf der therapeutischen „Couch eines Freud“ landen.
    *) Venus, Maria Magdalena und die Wiederauferstehung des Heilig-Weiblichen von Emily Trinkaus
    https://www.astro.com/astrology/tma_article150407_e.htm?&lang=g&fbclid=IwAR102v-NGoYOnf9mOzaKuUA2OPFMRKUGFnrcXVKlB_Ou6oGcMFWfAdc6MJ4
    **) Der Weihnachtsstern aus astronomischer und astrologischer Sicht von Dieter Koch https://www.astro.com/astrologie/xstar_g.htm 


    Ein Unwetter spülte in Galiläa dieses Bodenmosaik frei, einer nach Maria benannten Kloster-Kirche aus dem 6. Jahrhundert. Die Inschrift weist auf Maria Magdalena als Gründerin dieser Kirche hin.  Ähnliches ist heute nur  

    im Dom zu Marseille dokumentiert, wo Maria Magdalena als erste Apostelin in den Fassaden-Statuen verewigt ist.  Das Mosaik hat einen eindeutig christlichen Kontext. Maria Magdalena wurde lt. Prof. Wilson, Toronto als heidnische Priesterin der Mond-Göttin Artemis angesehen. Jesus als Sonnengott war sie ebenbürtig dargestellt. Die 12 Figuren drum herum stellen nicht die 12 Tierkreiszeichen dar, sondern 12 Männer - als Kalender-monate. Der für April hält einen Widder! Die Inschrift dieser alten Kirchenruine bezeichnet Maria Magdalena als Gründerin der Kirche. Frühe gnosische Christen zelebrierten das Ritual des Brautgemachs mit einer rituellen Waschung von Braut und Bräutigam zuvor. Quellenangabe: Film Geheimnisse der Kirche, ZDF/ARTE-Info, bei youtube ausgelaufen, persönl. Kopie hat Martin Lindemann; 
    Ersatz-Bildquelle: Bildunterschrift der 2 ähnlichen Fotos über dasselbe "Galilean mosaic 6th century C.E. "Church of our Lady Mary" with Jesus as Helios and Mary Magdalene as Artemis in the central panel"; Photo credit: Associated Producers Ltd. in den Bildeinlagen im Buch 'The Lost Gospel', chapter 13, Seite 220 ff (Bildeinlagen), von Simcha Jacobovici und Prof. Barrie Wilson. Bildkopie aus ursprünglichem ZDF-Info Film v. 15.05.2016, neu: https://www.youtube.com/watch?v=oblErYj15QY  Bild ca. 42. Min. 

    Der Stern von Bethlehem, dem die -altsyrisch-arianischen- 12 Weisen aus dem Osten folgten. Wohl erst der Kirchenschriftsteller Origenes von Alexandria schuf hieraus die trinitarische Zahl "3". https://de.wikipedia.org/wiki/Origenes#Ansichten_zum_Stern_von_Bethlehem
    Mehr dazu auf meinem Link https://www.astrologischesabendmahl.de/be-deutung-des-sterns-von-bethlehem.html

  9.  Angebliche Sünden im Zeichen der Venus (Luci-fer/Lichtbringer) die die Nicäa-Kirche allesamt ins "Böse" der Hölle schickt. Und dafür im VaterUnser um die Führung weg vom Bösen der Versuchung betet. Was ihr bis heute nicht gelingt. Nur C.G. Jung geht hier mit seiner ganzheitlichen archetypen-Analyse viel weiter, als der im einseitigen Sex-Trauma verhaftete Freud das jemals kann. Und auch deshalb liegt wohl immer noch die halbe Welt mit Religions/psychotischen Traumata auf der Couch, bzw. hinter den Mauern der Psychiatrie. Die -in der Tat- manchmal "bösen" Folgen von Sex bleiben Kassenschlager, doch längst nicht allein.... Wo Licht ist, ist eben immer auch Schatten. Vgl. das ganzheitlich dynamisch Fließende Symbol Ying und Yang. Wo auch das weiß-magische Ying ja bereits im Kern den schwarz-magischen Yang besitzt. Und damit kommen wir zurück auf den neokatholischen Weißmagier Eliphas Levi - dem Entdecker der Gleichheit von Lebensbaum in der Kabbala und Tarot. Sowie dem Schwarzmagier Aleister Crowley, von seinen Zeitgenossen als geniales "Arschloch“ bezeichnet. Crowley verstand sich selbst als Reinkarnation von Eliphas Levi. (Eliphas war ein paar Monate vor Aleisters Geburt verstorben)

    Und diese mystischen Weisheiten unterdrücken Nicäa-Kirchenbeamte systematisch bis heute - mit der Rauswurf aus der Kirche, bei Nachversicherung bei der dt. Rentenversicherung bedroht...

    Nun denn, solch zwar sanft-„liberale“ wenngleich immer noch Lilith-ausschließliche Orthodoxie eines 1. Gebots reicht heute bei Weitem nicht mehr für eine alle Archetypen umfassende, allgemeine Kirche. Wobei es, astrologisch bedingt, immer orthodoxe-, wie auch progressivere Menschen geben wird... Friedliche und Krieger, Schwarz und weiß, Rot und Grün usw., ein eifersüchtig-ehrgeizig-harter Pluto "lebt" genauso, wie der herzlich-gefühlige Mond/in. Aber Leute, wie der Martin Buber, oder -ständig von Häresie bedrohte Kirchenmystiker wie Meister Eckard & Co - kratzen leider kaum an der ganzheitlich indigen-schamanischen Urweisheit, die die Kabbala ...in Babylon mit-begründet(?)... in teils schwer verständlichen Auszügen zumindest mit-reflektiert.

  10.  Zum Die WELT-Artikel vom 24.8.2022 über die Passion Artikel unten PKT.13 angehängt:
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus240637521/Bibelforscher-Michael-Theobald-Was-in-den-letzten-Tagen-Jesu-geschah.html
    Schon wieder eine religionswissenschaftliche Betrachtung, die den antiken Zeitgeist außer Acht lässt. ...Denn leider ist das Motiv 'Tod und 3 Tage später Wiederauferstehung' abgekupfert von anderen ägyptisch, syrisch, persischen Göttersagen der Zeit. Z. Isis & Osiris, Ishtar, Baal und Tammuz, usw. Es gab ja noch keine Reporter. Ein oder mehrere(?) Zeitgeisterweckte wie Jesus wird es schon real gegeben haben, bin ich mir sicher! Das sterndeuterisch-gnosisch lange vorhergesagte, mystische Fischezeitalter brach mit der Geburtslegende Jesu um den Venus-Stern von Bethlehem an; syrisch-arianisch zunächst 12, später trinitarisch 3 Weise, Quelle: wikipedia(dot)org/wiki/Origenes#Ansichten_zum_Stern_von_Bethlehem . Und bereits das Markusevangelium wartet mit einer antiken Drehbuchanweisung auf, wie sie sonst nur die Ilias von Homer kennt. Man lasse sich den Auftakt zum Abendmahl Mk.14,13 einmal aus antik-astrologischer Weltsicht (die damals um Judäa herum üblich war) auf der Zunge zergehen: Wo sollen wir das Passahmahl für dich bereiten, fragen die Jünger. Jesu schickt zwei von ihnen "..geht hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt; folgt ihm."

    Mensch & Wasserkrug, der sogenannte Wasserträger, weisen hier m.E., metaphorisch überlagert, doppelt und deutlich auf die antike Symbolik des "Stern"zeichens Wassermann(/Zeitalter) hin. Sinnentsprechend der BeDeutung von Tarotkarte No. 17 - Stern, wie beispielsweise im Handbuch 'Spiegel der Seele' von Gerd Ziegler beschrieben. Was zusammengefasst in etwa so gedeutet und assoziiert werden kann:

    freiem, kosmischen Wassermannzeitgeist im, dem stark gläubigen Fischezeitalter nachfolgenden, ca. 2160 Jahre andauernden Zeitalter des Wissens (..auch von der Antike). Wenn man das NT aus Sicht der u.U. gnosisch bewanderten Apostel anschaut, entsteht eine weiblichere, von Konstantins Nicäa-Kirche scharf bekämpfte, anti-patriarchalisch-"esoterische" Sicht. Wie -quellenbelegt- z.B. hier, wo Maria Magdalena gleichrangig positioniert wird...? dazu den Vortrag parallel z. Kirchentag 2019:
    https://www.astrologischesabendmahl.de/infovortrag-kirchentag-2019-kurzmemo-2021.html ferner:
    https://www.astrologischesabendmahl.de/leonardo-da-vincis-abendmahls-geheimnis.html

  11. Horoskopdeutungen kurz angerissen:

    Ein paar bekannte Personen, die wir kennen(?), zur Grundlage meiner Kurzdeutung: Geburtsdaten und graphisches Horoskop aus astro.com/astro-databank ; Lebenslauf aus wikipedia.de

    August Kekulé, eher ungläubig(?) träumender Wissenschaftler * 7.9.1912, 17:15 in Darmstadt, Chemiker, der ca. 1861 die ringförmige Struktur des Benzolrings als „Schlange, die sich in den Schwanz beißt“ im Schlaf erträumte.
    Wikipedia verrät, dass er auch ein Sprachtalent war, sportlich war und gern tanzte. Sein Horoskop verrät eine bodenständig-akribische Jungfrau mit hochaktivem Mars, mit analytischem Denken (Merkur in Jungfrau) als karmische Ziel seiner Lebensreise (Mondknoten). Sein „philosophische Einsichten“ generierender Schütze-Jupiter steht im Haus der Beruf/ung, sein äußerst frei-fühlendes Auftreten wird von der Begabung strukturierter Ahnungen ergänzt (Neptun im 12. Haus des unspirituell-logischen Steinbock). Venus in Waage Haus 8 verrät sein kulturell-traditionelle Neigung mit Rhythmusgefühl, wobei mit Mars das wohl zum Standard-Tanz führte. 1961 war der kreative Ideen schenkende Uranus weltweit in den wissenden Zwillingen, und gleichzeitig in Kekulés Haus des familiär herzlich- „kindlich“ fühlenden Haus 4 (nachts der Schlaftraum).

    Lilith in Jungfrau verlieh seiner Strukturiertheit eine unorthodoxe Eigenwilligkeit, die sich niemandem unterordnet.

    Albert Einstein – pantheistisch gläubig, intuitiv und logischer Denker

    Intuitive, mystisch-phantasievoll-spirituell-glaubensaffine Fische-Sonne allerdings im rational-logisch denkenden 10. Haus der Beruf/ung. Was durch pionierhaft-rationales, systematisches, gebremst-impulsive Denkideen (Merkur-Saturn in Widder Haus 10) unterstrichen wird. Jupiter in Wassermann Haus 9 weist auf eine völlig freidenkerisch philosophische Begabung. Mars in Steinbock Haus 7 auf unermüdliches, hartes arbeiten im Austausch mit anderen, Mondknoten in Wassermann Haus 8: mit dem Ziel tiefgreifend-gesetzmäßiger, dennoch frei-kreativer Tradition. Venus in Widder mit völlig frei-ungebundener Lilith verrät seinen anscheinend etwas dauer-flirtiven Modus, unter dem seine Zweitfrau Elsa teils wohl sehr litt. Er sieht in der unverfälschten jüdischen Religion, wie in allen anderen Religionen Aberglauben, eine ‚Auserwähltheit‘ des jüdischen Volkes kann er nicht wahrnehmen. Er findet sich eher im Pantheismus eines Spinoza wieder (s. ‚Einsteins kosmische Religion‘ – wikipedia), und lehnt einen personifizierten Gott als kindlich ab: „Sie können mich Agnostiker nenne, aber ich teile nicht den Kampfgeist eines professionellen Atheisten, ….ich bevorzuge eine demütige Einstellung, was die Schwäche unseres Intellektuellen Verständnisses der Natur und unseres Wesens betrifft.“ Abtreibungen sollten seiner Meinung nach bis zu einem gewissen Punkt der Schwangerschaft erlaubt sein, Homosexualität muss -bis auf den Schutz Jugendlicher- straffrei bleiben. (wikipedia) Sein herzlich-familienbezogenes, sensiblen Schutz-bedürftigen Auftreten nach außen hin sehe ich in seinem Aszendent Krebs. Dessen Herrschcr (Mond in Schütze) Liebe zu einer heimatlich-revierverhafteten, dennoch weltoffen-optimistischen Philosophie aufzeigt.

    Sartre – der ungläubige Philosoph

    Nach außen hin weltoffen optimisch, im Wesen ein intellektuelles Multitalent (Merkur-Sonne in Zwillinge) mit Tiefgang (Pluto). Wobei Pluto eine tiefrationalistische Tradition im Denken verrät. Mond in Wassermann, die Liebe zur Freiheit dicht neben Saturn in Fische, Ende Haus 2. Der somit das Denken -in spiritueller Hintergrund/Umgebung - logisch und skeptisch-rationalistisch bestimmt. Merkur als Herrscher von 7 und 9 in 7 mit Sonne und Pluto, bestimmt zusammen mit Mondknoten, dem Ziel seiner karmischen Lebensreise, das Denken im Austausch mit Anderen. Sartres Beruf/ung in charmant- kulturell-diplomatisch-friedfertiger Waage mit Herrscher von 10, Venus, in 5 Stier mit Jupiter, verrät königlich genießende Philosophie.

    Anne Frank – eher ungläubig(?), ihr Horoskop verrät eine wortreiche Zwillinge-Denkerin 11. Haus, für die Gemeinschaft, die Welt. Jupiter ebenfalls in Zwillinge macht sie so philosophisch optimistisch mit breitem Wissensinteresse, aber auch ungeduldig. Beruf/ung im ungeduldigen Widder mit frei-Ideenkrativem Uranus, der „Porsche ohne Bremse“ im Denken, Löwe-Aszendent lässt sie sich wie auf einer Bühne für die Welt fühlen, Mars in Haus 2 gibt ihr die Ausdauer im -schreibenden- Tun. Mutter ist gläubig, der Vater Reformjude, scheint glauben für sie kein Thema. Wiki: (Ihre Schwester) „…Margot galt als gutmütig, vorbildlich und zurückhaltend, während Anne vielseitig interessiert und lebhaft, aber auch oft extrovertiert und impulsiv war und sich gegenüber Margot benachteiligt fühlte. …und gelacht und gelacht habe.“

    Hans Scholl- später gläubig, Beruf/ung in den helfenden Fische, heimatlich-liebevoller Aszendent Krebs mit wahrheitssuchend-liebevoll-umsorgend- aber auch heftig-sturer Philosophie, die nach außen getragen wir und den Tod nicht scheut (Jupiter-Pluto in Krebs). Durch Uranus in Wassermann im 9. Haus dennoch grundsätzlich freiheitlich getönt. Äußerst ahnend-herzlich-analytische Gedanken als bodenständige, familientreue Jungfrau Haus 4. Mit Mond in Stier liebt und beschützt er seine Schwester, will sie aus der „weißen Rose“ heraushalten. Seinen Glauben sehe ich eher sekundär, als Kind ist er genauso gern beim CVJM wie auch in der Hitler- und später Bündischen Jugend. Eher das unerschrocken-heftig-helfende seiner Philosophie, die nach den haltgebender uralter Traditionen der Eltern und Ahnen eingebettet sucht. Und sie erst später, nach frei ausgelebter Jugend, im Christentum (seiner Eltern) wiederentdeckt. Er studierte Medizin.

    Sophie Scholl - gläubig: Ihr freiphilosophischer Aszendent Schütze mit ebenso solch spirituelle Ahnung Haus 12. schlägt sich in konservativ-bewahrender (Saturn) tief-wahrheitssuchender, praktischer Philosophie (Jupiter in Jungfrau) nieder. Stiersonne ebenso wie ihr Bruder im familiär-bewahrenden Haus 4. So findet sie später zu den uralten Schriften des Augustinus in christlicher Tradition. Eine wissbegieriges Gefühl - Mond in Zwillinge (in etwa dort, wo Anne Franks Persönlichkeit steht) - zieht „magisch“ sie an. Beruf/ung und karmisches Ziel ihrer Lebensreise liegen in kultur-schön- und gerechter Waage, die sie auch philosophisch anzieht. Sie liebt die Schönheit der Natur – ergo studiert sie Philosophie und Biologie. Ihr Herrscher dieses kulturpilosophischen Waageziels steht im kämpferisch-impulsiven Widder und Haus 3 der Kommunikation. Ihren Freund lernte sie mit 16 kennen und blieb mit ihm in treuer Verbindung (Stier). Ihre Kommolitonen von der Weißen Rose nahm sie in Schutz, was ihrer Schütze-optimistisch-gläubigen Lebensphilosophie sowie ihrem treu-beschützendem Instinkt Stiersonne Haus 4 mit kämpferisch-kulturellem Charme der Widder-Venus Haus 3 zu verdanken ist. Mit wahrheitssuchender „königlicher“ Intuition.

    Hans und Sophie sind beide sehr familiär-traditionsverbunden. Insofern half ihnen ein liberal-christliche Elternhaus seiner Eltern. Auch wenn die Mutter wohl strengere Diakonisse war, und beide Eltern die -zeitweilig begeisterten- Aktivitäten von Hans in der Hitlerjugend dezidiert ablehnten, ließen sie ihnen anscheinend schon sehr früh als Kind den freien Willen!

    Mutter Theresa hat (bei nicht ganz verifizierbarer Uhrzeit: „conflicting“) wohl ähnlich Sophie Scholl ein nach außen gezeigtes sowie innerlich spirituell gelebtes 1. & 12. Haus in Philosophie/gläubigen Schütze. Theresa als Sonne in Jungfrau Haus 8(?)eher tätig sich hart aufopfernd dienlich, Sophie mit familiär-herzlich-gebundeneren Aspekten.

    Alois Hitler (Vater von Adolf) Mit Venus-Merkur-Sonne in Zwillinge Haus 10 (Stier) genoss er seine abgesicherte Existenz (Beamter) durch loyal-logisch rationales Wissen (Zoll). Zwillinge sind ungeduldige Schnelldenker, wenngleich auch oberflächlich. Die ich-mach-was-ich-will Liltith machte sein prachtvoll „kaiserlich“-philosophisches Lebensgefühl quasi zur „Religion“. Mars auf Aszendent in Verbindung mit rechthaberischem Zwillinge macht ihn zum Erziehenden mit impulsiver Gewalt. Die wird mit in kriegerischem Widder flankiert mit dem karmischen Lebensziel sowie äußerst gewalttätigem Pluto quasi zur kaiserlichen Ersatz“Religion“. Wobei Gewalt-Pluto-inWidder hier ja in unterschiedlicher Aspektierung eine ganze „Generation“ der Prügelpädagogik betrifft(?), aber Alois`Horospkop da in seiner impulsiven Umsetzung sicherlich heraussticht, wie so leicht kein anderes.

    Auf Adolfs gutherzig liebende Mutter gehe ich hier nicht weiter ein… Weitaus mehr mit Adolfs geprügelt-bestrafter Kindheit hat sich die Schriftsteller-Psychologin Alice Miller in dem Buch ‚Am Anfang war Erziehung‘ beschäftigt.

    Ich hoffe, wenn ich jetzt Hitlers Horoskop nachzeichne, laufe ich nicht in die gleiche Falle wie der dänisch-halbjüdische Filmregisseur Lars von Trier..(?) (Bei der Präsentation seines Films "Melancholia" bei den Filmfestspielen von Cannes am Mittwoch äußerte er Verständnis für Adolf Hitler: "Natürlich, er hat falsche Dinge getan, aber ich kann ihn auch sehen, wie er da am Ende in seinem Bunker hockt. Ich glaube, ich verstehe den Mann. Er ist nicht unbedingt das, was man einen guten Kerl nennt. Aber ich verstehe vieles an ihm und kann mich sogar ein bisschen in ihn einfühlen." Quelle 18.5.2011: spiegel-online.de)

    Adolf Hitler – eher ungläubig(?) (vgl. Schauß’s Buber S. 49), in seinen Träumen (Waage-Haus 12) wie auch nach außen ist er tatsächlich der ausdauernd machende freikreative Ästhet, beschäftigt sich kurz mit Malerei und schön-ästhetisch-revolutionärer Philosophie im Austausch mit anderen. Das erklärt sein zeitgeist-geschmacklich anführendes Faible u.a. für Architektur. Mit seinem impulsiv-kriegerischen Verstand in Haus 7, hätte er -wenn überhaupt- nur partnerschaftlich-freiwillig und selbstbestimmt gelernt. Das impulsive Prügeln des Vaters war da die schlechtmöglichste Motivation für seine „verunglückte“ Realschulkarriere, aus der er immerhin sein Interesse für Geographie Geschichte mitnahm. Kein Wunder dass ihn Karl May faszinierte, jemand der einen trotz bezogener Prügel zum heldenhaften Träumen brachte, in einer Weltphilosophie karg-mütterlicher Gefühle im Krieg um gerechtes(?) heroisches Land.

    Herrscher von 2 in 8 – Pluto-Neptun beschreibt seine intuitive Härte – in Zwillingen ist sie instinktiv Wissend und tiefgefühlt schlau; Herrscher von 8 in 2 Venus auf Mars, wie er das mit aggressiv-ausdauerndem Handlungs“Impuls“ umsetzt.

    Seine Gedanken (Merkur in Widder) kreisen um Krieg für die Ziele partnerschaftlicher Volks-Gemeinschaft (Haus 7); Gemeinschafts-Uranus in altruistisch-ästhetischen Waage-Haus 12. Aus Herrscher von 9 in 7 wird seine Volkstribun-hafte Schreierei in kriegerisch-kämpferische Gedanken-Philosophie eines anführenden Widder-Merkur-Sprach- manchmal Schrei-Talents klar. Wobei der Nebenherrscher dieser Philosophie ja im Ziel seiner karmischen Lebensreise (Krebs) dem herzlich-(völkisch)-familiär-Mütterlichen liegt. Noch einmal durch mütterlichen Mond auf steinig dauerhaft-karg-loyalistischen Jupiter-Gedanken-Philosophie (Haus 3) verstärkt.

    Und - jetzt kommt‘s: „seltsamerweise“ ist das ganze ähnlich wie bei Napoleon und Putin ist seine Beruf/ung Haus 10 in Löwe zum mehr oder weniger prachtvollen Herrscher ausgelegt….
    Bei Napoleon (vgl. Schauß’s Buber S. 49) mehr mit Glanz der Krone; sein Wesen, die Löwesonne, stand im Zentrum seiner eigenen Berufung; dessen Aszendent Skorpion war selbst auch mit gewalt-Philosophie und Härte anführender.

    Putins traditionsgläubiges Wesen (unverifizierte Uhrzeit 9:30 local time) hingegen steht selbst in der (Saturn)konservativseriös-diplomatisch die Contenance bewahrenden Waage mit äußerst heimlich intuitiv-taktierenden Gedanken- sowie einfühlsam leisem Sprach-talent, bei konservativ-“orthodox“-kultureller Gläubigkeit (Saturn-Neptun Hs. 12 in Waage). Putins „kaiserliche“ Herrscher-Berufung in Löwe ist mit dem als dunkel-eruptiv konnotierten Pluto aspektiert = Herrscher kraft uralter Tradition der Vorfahren/geistigen Vorgänger in alter Geschichte, die dann zwingend, notfalls auch mit Gewalt umgesetzt wird. Lilith genau auf Pluto-Berufung lässt ihn ganz unabhängig „emanzipiert“ und selbstbestimmt-frei notfalls auch mit plutonischer Gewalt machen, was und wie er es will. Hauptsache, er ist der Bestimmer.

    Und Hitler? Bei ihm ist Gewalt (astrologisch „unerlöst“ durch die Unzufriedenheit seiner Zeit, ungerecht empfundene Prügelstrafen des Vaters, nach Versailles zumindest subjektiv ungerecht empfundene Reparationen Deutschlands, usw.) eher in einer gedanklich -subjektiv-kollektiv- rechtfertigenden Methodik und Rhetorik zu erkennen. Sein „heroischer“ Kampf für’s Muttervolk“ ist etwas anders aspektiert als bei Putins geschichtsträchtigerer(?) slawischen Vormachtstellung. Bei Hitler ist die Volksgruppe mehr die Familie, für die es saturnisch-loyal zu kämpfen gilt. Hitlers „unerlöstem“ Saturn ist die erbliche Volksabstammung wichtiger, als die geschichtshistorisch-orthodox-kulturelle VorMacht von Putins „unerlöstem“ Pluto. Hitlers Beruf/ung ist weniger glanzvoll als die Napoleons, weniger heimlich-giftig als Putins Pluto. Der mehr auf das Traditionserbe geistiger Vorfahren im russischen Großreich schielt, als auf die vordergründig genetische Volks“familien“-Abstammung Hitlers. Die ja das “christlich(?)-weisse“ Überlegenheitsgefühl eines gesamteuropäischen Kolonialismus gegenüber Indigenen und einst Hinzugezogenen (Juden) auf die Arier-mäßige Spitze treibt. Wo Juden dann im schrecklichen, weltweit einzigartigen Holocaust ausgerottet wurden, bzw. werden sollten. …Ein schreckliches Motiv des Ethnozids und Genozids, das - wenngleich nicht so krass und schwächer(??) - bzgl. auszurottender, oftmals ebenso weiblich-spiritueller Heiden leider auch schon in einigen mosaischen Träumen der Bibel vorhanden ist, wie in 5. Mose 12, 29 – 32, 2. Aber auch in Luthers Hexenpredigt nach Mose 22, 17. Sowie Im Koran Sure 9, Vers 5, Sure 2, Vers 191, 193 und einigen mehr. 



  12. These einer archetypisch erlösteren Erziehung?

    Frage an die Minervas Weisheit: wie um alles in der Welt kriegt man z.B. solche Gewaltherrscher positiver „erlöst“? 

    Auch Xi Jingping und Donald Trump haben Pluto in Löwe, sind allerdings oberflächlich schlaue, ungeduldige Zwillinge. Xi’s weiteres Horoskop ist unbekannt. Bei Zwillinge-Schnelldenker Trump bestimmt Pluto die prachtvollen Herrschaftsträume in der Kulturtradition seiner Ahnen (ähnlich wie Putin regiert). Trumps intuitiv handelnder, „tricky“ Mars setzt das aggressiv-impulsiv durch. Er ist selbst seine Beruf/ung – wie Napoleon – allerdings ungeduldiger, spontan-kreativ-frei-wissender auf der Oberfläche, aber um sich bequem absichernd zu bereichern (Beruf/ung in Stier)

    Und nun?
    Auch solche archetypischen Mischcharaktere scheinen im Rhythmus des Zeitgeistes immer wieder zu Reinkarnieren. In unterschiedlichen Aspekten. Vielleicht ist es doch eine resilientere spirituelle Philosophie, die das in einer Demokratie verhindern mag? In den USA hat es gerade so nochmal vorläufig funktioniert, für die nächsten Wahlen sollten wir besser die Luft anhalten(?)
    Besonders auffällige Kinder auch archetypisch-spirituell schon früh anschauen, und sie ggf. im kommunalen Umfeld besonders unterstützend begleiten, durch Zusammenarbeit von Archetypen-bewusster Psychologie, ggf. Kirchen, Ärzte und Sozialpädagogischer Unterstützung. So dass ihre herausfordernden Eigenschaften möglichst früh auf positiv-„erlösteren“ Wegen sich möglichst frei entfalten können. Quasi „nebenbei“ auch zum Nutzen der Gesellschaft(?)

    These: Hätten solche Führungs“qualitäts“-Horoskopeigner (Napoleon?, Hitler? Stalin?, Putin? Trump?) ein aufmerksameres psychosoziales Umfeld vorgefunden, das sie in deren Talenten positiv-erlöst fördert, wäre der Welt möglicherweise viel Leid erspart geblieben…(?) Als gedankliches Vorbild dient mir z.B. das Auswahlverfahren des jeweils neuen Dalai Lama. In dem, bei der Ausschau und Auswahl eines neuen Dalai Lama, die Mönche viel Zeit verwenden und ihn schon als Kind recht fürsorglich lehren, seine Aufgaben gut und verantwortlich wahrzunehmen…
    Biblische Werte allein scheinen hier kein Garant, gibt es doch darin genauso altruistische „Gemeinwohl“-Stellen, als auch gewaltsame Unterdrückung missliebiger Ethnien oder das eindimensionale 1. Gebot, das zu einer kindgerechten Erziehung keinesfalls taugt.
    Bleibt es uns nur, uns zu Ergeben in orthodoxer oder evangelikal-kapitalistischer Philosophie?

    Oder sollten wir nicht doch eine Renaissance griechischer Philosophie-Demokratie wagen, einschließlich deren Archentypen-Götter-astrologischer Vielfalt? Im Gegenseitigen Austausch auch im Ethik- und Religionsunterricht als zumindest einem wesentlichen Teil des Lehrplans(?) Auch für Atheisten, Muslime und Christen. Man muss nicht an alles Glauben, Hauptsache es hilft im gegenseitigen Verständnis z.B. intensiver Gefühls-Menschen, wie Björk (Gefühls-Mond + Neptun in heftig-ein/fühlendem Skorpion, Hit: 
    Pagan Poetry – youtube, Hauptdarstellerin in Lars von Triers eindrucksvollem Psycho- Film Dancer in the Dark. Björks Hippie-Mutter hatte der Tochter eigenhändig ein Horoskop erstellt und Björk entsprechend früh gefördert; Quelle: astro.com/databank/Björk /source-notes).

    Oder eher „kriegerischer“, „atheistischer“, „logischer“ usw. Talent-Menschen, die jeder auf eigene Weise erlöst werden sollten?

    Andere, die sich mittels „Kampf zwecks Ziels“ selbst erlöst hatten, bzw. es „für sich selbst“ tun „mussten“, wie beispielsweise ein Napoleon, Hitler oder auch Putin? Bei gefestigterer Philosophie („nie wieder Ausschwitz“) deutlich anders, ein anfangs Steine-werfender Joschka Fischer? Eher ungeduldiger Doppelwidder 1. Haus mit heftigem mitunter gebremst-gewalttätig agierendem Saturn-Pluto-Mars in Haus 5. Was, philosophisch geleitet, dann notfalls „berechnend“-aggressiv nach außen hin auftritt. Und im Sinne (s)einer anderen schutzgebend-helfenden, weltlichen Philosophie (Jupiter in Schütze Haus 9), impulsiv altruistisch-kämpferischer Verstand (Widder-Merkur Haus 12), sensibel gerechtigkeits-ahnender Neptun in Waage. Später als Minister setzte er sich führend in der Friedensbewegung für das Bombardement serbischer Waffenfabriken ein, um nach Srebrenica ein 2. Massaker im Kosovo zu verhindern.

    Dann ein komplett gegenteiliger, pazifistischer Mahatma GhandiEr ist Doppel-„friedfertige“ Waage im spirituellen Haus 12, mit nur leichter Krebs/Löwe-Herrschaftstendenz – karmisches Ziel Mondknoten im Haus der Beruf/ung Löwe, aber herzlich mit Mond aspektiert. Der mit Herrscher von 1 - Venus in Skorpion Haus 1 einen „strengen Pazifismus“ vertrat und persönlich keiner Fliege etwas zuleide tat. Ergo den in Deutschland lebenden Juden unter dem Nazi-Regime in einem offenen Brief einen gewaltfreien Widerstand empfahl. Martin Buber antwortete Gandhi scharf (wikipedia), aber dialogisch (www.agwege.de Michael Volkmann, Martin Buber: „Brief an Gandhi“ (1939)*,Über den dialogischen Umgang mit Kritik)



  13. Zum Vergleich die Ur-Passion aus der Welt v. 24.8.22

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus240637521/Bibelforscher-Michael-Theobald-Was-in-den-letzten-Tagen-Jesu-geschah.html

    Ur-Passion rekonstruiert

    Was in den letzten Tagen Jesu wirklich geschah
    Stand: 19:22 Uhr | Lesedauer: 9 Minuten
    Von Lucas Wiegelmann 
    Ressortleiter Forum
  • Von mir, Martin Lindemann, lediglich zwecks Dokumentation in Auszügen zitiert:

    Sah Jesus beim Letzten Abendmahl seinen Tod voraus? …… Der führende Bibelforscher Michael Theobald hat eine Urfassung der Passion rekonstruiert, die dem historischen Jesus ganz nah kommen soll – bis hin zu dessen echten Worten.

    Über keine Figur der Weltgeschichte ist so viel geschrieben worden wie über Jesus von Nazareth. Und doch wissen Historiker über ihn vor allem, was sie alles nicht wissen.

    .....Und auch die kurze Zeit seines öffentlichen Wirkens, von der die Evangelien der Bibel berichten, ist zu großen Teilen lückenhaft oder widersprüchlich überliefert. Das gilt auch für die letzten Tage Jesu, seinen Prozess und seine Hinrichtung am Kreuz, .....

    Das Problem: Die vier Evangelien des Neuen Testaments entstanden lange nach dem Tod Jesu. Das Markusevangelium, das als das älteste gilt, wurde frühestens vierzig Jahre später begonnen. Damit kann es zwar authentische Informationen enthalten, ebenso wie die anderen Evangelien. Die Frage ist nur: Wie unterscheidet man diese Informationen von späteren literarischen Zusätzen? …….Michael Theobald ist einer der renommiertesten deutschen Experten für das Neue Testament. Er lehrte erst an der Freien Universität Berlin und anschließend bis zu seiner Emeritierung 2016 an der Uni Tübingen, arbeitete auch an der Revision der katholischen Einheitsübersetzung der Bibel mit.

    Theobald hat im Rahmen eines DFG-Forschungsprojekts jahrelang den historischen Kern der Passionserzählungen der Bibel untersucht. Und nun mithilfe sprach- und quellenkritischer Methoden aus dem Vergleich der vier Evangelien etwas rekonstruiert, das sensationell klingt: eine „älteste Gestalt der Passionserzählung“, einen Text also, der den Evangelien vorausgegangen sei und den eigentlichen Ereignissen deutlich näherkommen soll: eine Art Ur-Passion.

    „Gewisse Aussicht auf Erfolg“

    Den rekonstruierten Text hat Theobald vor wenigen Wochen in seiner wissenschaftlichen Monografie „Der Prozess Jesu“ (Verlag Mohr Siebeck) veröffentlicht. Er soll es ermöglichen, endlich zwischen Legende und Authentizität zu unterscheiden bei der Frage, was wirklich geschah vor dem Richterstuhl des Pontius Pilatus und auf der Hinrichtungsstätte von Golgota. „Die letzten Tage und Stunden Jesu historisch rekonstruieren zu wollen, ist heikel“, schreibt Theobald. „Wenn die älteste Fassung der Passionserzählung, die am Ursprung der Evangelien steht, zur Grundlage des historischen Diskurses genommen wird, besteht eine gewisse Aussicht auf Erfolg.“

    Theobalds Ur-Passion liest sich wie eine Rumpffassung der Berichte…... Viele Elemente und Details, die der Geschichte ihre besondere Wirkung verleihen, sind bereits enthalten: die Tempelreinigung etwa, in der Jesus die Tische der Geldwechsler umwirft (Ur-Passion: „Nehmt das weg von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Handelshaus!“), der Judaskuss oder der weinende Petrus, nachdem er Jesus dreimal verleugnet hat („Und sogleich krähte der Hahn, und Petrus brach in Tränen aus“).

Das heißt laut Theobald aber noch nicht, dass sich alles genauso zugetragen hat. Er geht davon aus, dass auch seine Ur-Passion bereits literarische Ausgestaltungen enthält. …..

Dabei folgt er zwei Kriterien. Erstens: Steht die Information, die man überprüfen will, in einem mehr oder weniger offenen Widerspruch zu dem, was der Verfasser des Passionsberichts eigentlich am liebsten aussagen würde? Wenn ein Vorgang oder ein Detail in der Geschichte eigentlich stört, trotzdem aber darin auftaucht, liegt es nahe, dass es sich um eine historisch korrekte Information handelt: Der Verfasser würde sich ja nicht Dinge ausdenken, die seiner eigentlichen Aussageabsicht widersprechen.

Paradebeispiel für eine solche Information ist der Tod Jesu am Kreuz selbst: Der Verfasser der Ur-Passion will, ebenso wie später die Evangelien, Jesus als Messias und König präsentieren; dass ausgerechnet dieser Jesus auf so schmachvolle Weise ums Leben kam, steht dieser Aussageabsicht grundsätzlich im Wege und muss daher erst aufwendig gedeutet und erklärt werden. An der Historizität des Todes Jesu am Kreuz kann allein deshalb schon kein Zweifel bestehen.

Und, zweites Kriterium: Vertragen sich die auf diese Weise gesammelten historischen Informationen mit dem, was man sonst über die Zeit Jesu weiß? …………..

 

Mit diesen Kriterien hat Forscher Theobald nun die von ihm rekonstruierte älteste Fassung der Passionserzählung durchgesehen. Und kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen:

1. Die berühmte Tafel am Kreuz Jesu mit der Inschrift „Der König der Juden“ (Fachjargon: titulus crucis, Kreuzesinschrift) „gehört zu den vertrauenswürdigen Angaben“. Denn: Die Ur-Passion nutzt die Charakterisierung Jesu als „König“ an anderen Stellen durchweg positiv. 

Im titulus crucis ist das Wort „König“ aber negativ gemeint, als aufrührerischer Thronanspruch, der die Hinrichtung nach sich zieht. Dieser negative Klang des Wortes „König“ kommt dem Verfasser eigentlich ungelegen, trotzdem erwähnt er ihn – das spricht für Historizität. …….

2. Jesus warf tatsächlich die Tische im Tempel um. Der Verfasser des Berichts spielt in seinen Formulierungen der Szene auf das Alte Testament an (etwa auf das Prophetenbuch Sacharja: „Und kein Händler wird an jenem Tag mehr im Haus des Herrn der Heere sein“, Sach 14,21). Hier wird spürbar, dass der eifernde Jesus im Tempel auf die ersten Jünger – als frommen Juden – verstörend gewirkt haben dürfte: Deshalb rechtfertigt die Ur-Passion die „politisch brisante Aktion Jesu“ (Theobald) nachträglich mit den Anklängen an die Heilige Schrift. „Die Annahme, Jerusalemer Christen hätten die anstößige Geschichte erfunden, ist nicht plausibel.“ 

 

Mehr noch: Aus Sicht Theobalds ist nichts anderes als dieser Auftritt die rechtliche Grundlage dafür, dass die Hohepriester Jesu Tod beschließen. Es habe sich um einen Angriff auf den Opferkult insgesamt gehandelt. Damit war aus Sicht der jüdischen Autoritäten der Tatbestand der „Vermessenheit“ erfüllt, auf den im Lichte der Tora die Todesstrafe stand. Im Buch Deuteronomium etwa heißt es: „Ein Mann aber, der so vermessen ist, auf den Priester, der dort steht, um vor dem Herrn, deinem Gott, Dienst zu tun, oder auf den Richter nicht zu hören, dieser Mann soll sterben.“ (Dtn 17,12)

3. Jesus muss seinen Tod vorhergesehen und in Kauf genommen haben. Theobald geht angesichts der übereinstimmenden Angaben nicht nur in der Ur-Passion, sondern auch im sehr alten ersten Paulusbrief an die Korinther davon aus, dass Jesus „tatsächlich mit den Seinen am Vorabend der Hinrichtung Mahl gehalten“ habe. 

Zwar habe er, anders als die Passionserzählung mildernd behauptet, nicht gewusst, wer ihn verraten werde. Womöglich sei Judas zu diesem Zeitpunkt auch gar nicht mehr Teil der Anhängerschaft Jesu gewesen, sondern habe sich bereits abgewandt. Aber dass dies das letzte Mahl mit den Jüngern sein würde, sei Jesus bewusst gewesen. 

Die Ur-Passion überliefert von ihm bei Tisch die Worte: „Amen, ich sage euch: Ich werde von der Frucht des Weinstocks nicht mehr trinken bis zu jenem Tag, wenn ich davon trinke im Reich Gottes“. Dieses auch in den Evangelien enthaltene Zitat Jesu sei „in seiner Substanz authentisch“, unter anderem, weil die Grammatik des Satzes am besten mit dem Aramäischen zu erklären sei, der Sprache Jesu. Und weil die Vorstellung eines endzeitlichen Mahles im Reich Gottes typisch sei für Jesu Lehre. „Jesus wird nach seiner Aktion im Tempel mit der Entschlossenheit seiner Gegner, ihn zu beseitigen, gerechnet haben. Aber er wusste nicht, dass sie ihn schon kurz nach dem abendlichen Mahl verhaften würden.“

Der Augenblick des Todes

4. Was in der Stunde des Todes am Kreuz wirklich geschah, wird die Menschheit nie erfahren. ….. Auch die Angaben zum Todeszeitpunkt …. seien spätere Ergänzungen. 

Zwar gibt es Zeugen der Todesstunde: Die Ur-Passion nennt drei Frauen, die dabeistanden, und kennt sogar ihre Namen. Da nach der Tora eigentlich nur Männer als rechtsgültige Zeugen angesehen wurden, ist dieses Detail überraschend – was laut Theobald für Historizität spricht. Aber die Frauen haben dem Bericht zufolge nur „von ferne“ zugesehen. Genauere Angaben zum Hergang seien von ihnen nicht zu erwarten gewesen.

5. Wo sich das Grab Jesu befand, ist ebenfalls nicht mehr historisch nachzuweisen. …….

6. Ähnlich wie bei den Frauen unter dem Kreuz fällt auch bei den Angaben zur Auffindung des Grabes auf, dass laut Ur-Passion eine Frau als erste die leere Grabkammer entdeckt, Maria Magdalena. Anders als bis heute an Ostern gefeiert, ist aber historisch unsicher, wann das war: am „dritten Tag“ oder nicht doch erst Wochen später?

Was genau Maria sah, und nach ihr Petrus oder die anderen Jünger, denen der auferstandene Jesus erschienen sein soll, lässt sich natürlich ebenfalls historisch nicht fassen. „Die mehrfach und für Menschen unterschiedlicher Biografie bezeugten Visionen sind in ihrer Genese letztlich nicht mehr zu erhellen“, schreibt Theobald.

Sicher ist nur: Die Anhänger Jesu, die nach der Hinrichtung ihres Meisters zunächst in alle vier Himmelsrichtungen geflohen waren, kehrten irgendwann wieder nach Jerusalem zurück und formten eine Gemeinschaft, die fortan immer größer wurde.

Sie werden ihre Gründe gehabt haben.