Uns und die Erde zu heilen                        -klar-                                                                 08.05.2002 

Hunde fressen instinktiv Gras, wenn sie ihren Magen reinigen müssen... Vielleicht schauen wir uns von den Tieren ab, unsere Scheisse an schlechten Gefühlen, die wir im Leben immer wieder bauen,  zu beschnuppern und begreifen zu lernen. Bis wir es irgendwann gefressen haben, was uns daran hindert unsere ureigenen guten Botschaften zu hören, um uns nachhaltig wohl zufühlen.         

 Sind Krankheiten (auch psychische) ausschließlich krank? Oder sind sie lediglich verlängerter Arm unserer Sinne, der uns auf einen gesunden Weg zurückbringen soll? Wer nicht (seinen Weg) sehen, hören, riechen, instinktiv fühlen lernt, wird krank. Das Unterbewusstsein ist vielleicht Goett/in-unserer-Träume und programmiert so unseren Instinkt, den wir verwirklichen müssen, um nicht krank zu werden. Vielleicht brauchen wir es auch zu unserer Entwicklung, Krankheits-schübe als möglichen Aus-weg aus einem Dilemma zu erfahren. Geht es darum, zur Heilung ein kreatives Potential zu entfalten, neue Wege zu er-finden, um unsere individuellen Aufgaben=Anlagen innerhalb und für die Gemeinschaft besser wahrnehmen zu lernen?  Darüber selbst-verständlich reden zu lernen, erspart anderen das gleiche Dilemma und wir kommen gemeinschaftlich einen Schritt voran. Durch solche und andere kommunizierte Erfahrungen wachsen wir seit vor-biblischen Zeiten.

 Lebens(t)räume

Ist unsere Entwicklung in Tag- und Nacht-Träumen angelegt? Träume entsprechen der evolutionär vorhandenen Möglichkeiten der individuellen Vorstellungs-Kraft eines jeden Einzelnen und wachsen mit ihnen? Vielleicht sind sie diesen inneren Möglichkeiten immer ein Stück voraus und erziehen somit unser Unterbewusstsein, tagsüber an äusseren neuen Perspektiven zu arbeiten? "Goett/in" war auch alles, was unsere Vorfahren damals noch nicht gelernt und verstanden hatten und ist somit relativ vieles, was wir heute bereits selbst sein können, wenn wir es woll(t)en. Jedoch wird jeder von uns auch ge- oder ver-führt bleiben und kann das nicht von ganz alleine. Das wird wohl immer so bleiben. Durch sogenannte Träume jeder Art, die sich bei uns unter Umgehung unseres Bewusstseins  eingenistet haben. Für den einen können das gesellschaftliche oder individuelle Tag-Leitbilder sein, denen wir folgen wollen. Oder durch aufkommende manchmal sogar instinktive Gefühle, denen wir letztendlich, ob wir es wollen oder nicht, früher oder später Tribut zollen müssen. (Im Einklang mit den Bewegungen unserer Nachbar-Planeten im All, sagt die Astrosophie... vielleicht?) Insofern ist eine freie Selbst-Bestimmung wohl noch nie Leit-Bild oder führungs -los gewesen. Einerseits bestimmen wir offensichtlich viele unserer Handlungen wirklich frei im Rahmen der vorhandenen Erfahrung. Andererseits unterliegt unsere Zu-frieden-heit mit dem (Zwischen-)Ergebnis der Handlung ständig einem Abgleich mit dem prüfenden Unterbewusstsein. Ein bleibendes Phänomen, oder auch "GoettIn-des-Ichs".
 
(Auch) ich glaube sehen zu können, dass sich vielleicht 2 – 3 recht gefühlsintensive Schlafträume Wochen oder auch Jahre später in ihrer Aussage, wie sie mir zu Verstande gekommen ist, verwirklicht haben. Nicht allzu spektakulär. Eher indem ich nach der Vorankündigung unbewusst darauf hingewachsen bin und dann auch dazu passende Schlüssel-Menschen vorgefunden habe. Früher oder später habe mich in der vormaligen Botschaft schlichtweg wiedererkannt. (Ich war mir anfangs dessen nur nicht gewahr.)                                    
                                                                                     Der Kosmosmensch, nach Hildeg. v. Bingen

Wer weiter einen liebevoll-einsteigenden Überblick über Schamanismus mit Kurzgeschichten aus aller Welt sucht:

- Lesebuch von der Herausgeberin Christine Stecher 'Die Weisheit der Schamanen'

weiterer Buchtipp:

- Nicht immer der Weisheit allerletzter Schluss, dennoch bei umsichtigem Gebrauch als Ideengeber durchaus gut zu gebrauchen, was mit einem seelisch los sein könnte: Handbuch der Psychosomatik 'Krankheit als Symbol' von Dr. Rüdiger Dahlke'
[Lit. 4].