Astronomische Uhr im Dom zu Münster; Auschnitt: Saturn-in-Skorpion mit Waage-Vollmond, Dombroschüre s. Literatur 11

Die Sterne -Planeten- zwingen nicht, aber sie machen geneigt                                                      (Joh. Kepler, Astronom, Mathematiker und -wie schon Melanchthon- Theologe & Astrologe)

 

Leonardo da Vinci's gemalte Metapher der Jünger als 12 astrologische Tierkreis("Götter")prinzipien; in lebensnaher Gestik und Mimik überdeutlich dargestellt! Ließ sich Leonardo hierzu direkt aus dem Neuen Testament inspirieren? Ich meine, ja. So einiges weist uns darauf hin. Neben der starken biblischen Metapher eines, für jedermann zur Geburt genauso gut individuell-naturpsychologisch deutbar- und (insofern) weissagenden Sterns von Bethlehem, heißt es an anderer Stelle, zu Beginn der                     Abendmahlserzählung bei Markus 14,13

"..geht hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt; folgt ihm."

Mensch & Wasserkrug, der sogenannte Wasserträger, weisen hier m.E., metaphorisch überlagert, doppelt und deutlich auf die antike Symbolik des "Stern"zeichens Wassermann(/Zeitalter) hin. Sinnentsprechend der BeDeutung von Tarotkarte No. 17 - Stern, wie beispielsweise im Handbuch 'Spiegel der Seele' von Gerd Ziegler beschrieben. Was zusammengefasst in etwa so gedeutet und assoziiert werden kann:
freiem, kosmischen Wassermannzeitgeist im, dem stark gläubigen Fischezeitalter nachfolgenden, ca. 2160 Jahre andauernden Zeitalter des Wissens (..auch von der Antike). Mit dem Recht zur individuellen Selbstverwirklichung, allerdings auch der Pflicht, im Sinne einer übergeordneten Welt/Gemeinschaft verantwortlich zu handeln! Indem individuelle und kollektiv gelernte Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Vergangenheit, oftmals in klassische Märchen und Metaphern verpackt, sehr wohl verstanden und beherzigt werden dürfen. Mehr auf den folgenden Seiten. Oder direkt zur Beschreibung von Leonardo's astrologischer Bildmetapher im Abendmahl.

Gleichzeitig hilft eine nicht selten mißverständliche, falsche, fehlerhafte, unvollständige oder manchmal sogar mißbräuchliche Weissagung allein nicht immer weiter. Denn unabhängig davon ..entsteht ein Weg nur, indem man (gesündere Gefühle reflektiert, und dann auch selbst..) ihn geht.   Hildegard von Bingen, 12. Jahrhundert

Nach Wiederentdeckung und Erneuerung höherer Religiosität im Fischezeitalter, geht es nun, im anbrechenden Wassermannzeitalter, nachdem bereits fast alle (Natur-)Gesetze entdeckt worden sind, um deren liebevolle Verknüpfung durch Wissens-Vernetzung. Auch mit dem Ziel einer gerechtereren Selbstverwirklung.

Später dann, im Steinbockzeitalter - beginnend in gut 2100 Jahren, dürften eher konservative Bewahrung bewährter Traditionen und Strukturen (aus den vorangegangenen Zeitaltern), aber auch Ordnung schaffendes Aussortieren von nicht mehr nutzbringenden Verschnörkelungen zum Zeiten-Geist werden.

In insgesamst 26000 Jahre wandert die Frühjahrs-Ekliptik der Erde innerhalb unseres Sonnensystem wieder bis an den Ausgangspunkt zu "Christi Geburt" in den 'Fischen' vor. Ein Großer Wachstums-Zykluss der menschlichen (Gefühls-)Erlebnisfähigkeit ist dann umrundet (vgl Lit. 1). Jedoch wird die Position unserer Nachfahren im Welt-Raum nach dieser gemeinsamen spiralförmigen Reise der Zeit nicht mehr dieselbe sein! Parallel zum mentalen Wachstum der Menschheit an Er-fahr-ung und Selbsterkenntnis? Übrigens beträgt solch ein Großer Zyklus nach Berechnungen der Maya fast die gleiche Zeitspanne, nämlich 28000 Jahre (sagen Berichte).