Hallu- & Träume-Autobiographie von mir in Stichpunkten hier auch als pdf, Martin L.

Chiara Battaglia: in Die ZEIT - zu Ostern 2021 "….Doch, etwas ist übriggeblieben. Ich glaube an die Ur-Idee von Jesus Christus: ein Typ, der alle Menschen so angenommen hat, wie sie waren. Jemand, der für Respekt und Toleranz und Liebe eingestanden ist. An diese Art zu leben glaube ich immer noch.“


Rückblick: ich kam 1957 als fürchterliches Schreikind zur Welt und bekam im ersten 1/2 Jahr schulmedizin. verordnet und "wohldosiert" Luminaletten, ein heute verbotenes Barbiturat. Weil der Arzt mir und meiner, durch meine schreiende Schlaflosigkeit völlig überforderten Mutter nur helfen wollte. Danach war ich bis zu meinem Wehrdienst 1975 völlig tablettenfrei, schlief aber schon als Kind zu 90% beschissen schlecht... Dann erst ab meiner 1. Psychose nahm ich nahezu jede Nacht Tabletten zum Schlafen (zuerst 11 Jahre lang gewisse Schlafneuroleptika - von denen ich glaube, dass sie teilweise meine Nerven-Synapsen im linken Bein etwas mit schädigten(??) - seit 2001/2 dann Z-drugs und Benzos).
- Am 22.12.1972 wurde ich beim -zu stark- hyperventilierten Apnoe-Tauchen gleich zu Beginn unter Wasser bewusstlos. Erst ca. 5-10(?) Minuten danach bemerkte mich der Bademeister und rettete mich. Mit einem Luftröhrenschnitt wachte ich nach 3 Tagen Koma im Krankenhaus wieder auf, wo ich noch weitere 4 Wochen bleiben musste. Das Abitur schaffte ich 2 Jahre später.

...seit 2017 kann ich, noch selten, aber erstmals "wieder", inzwischen (2021) aber auch wieder 50% mancher Woche ohne Medikamente schlafen. Zumindest dann, w e n n ich verdammt ausgeglichen bin, was mir als zur Welt hin gewandter naturgemäßer Doppelwassermann 12. Haus nicht immer gelingt. Und selbst dann brauche ich 2 ½ - 4 Stunden um sanft versöhnt mit mir in den Schlaf zu gleiten: An Tagen wo ich die Seelenruhe nicht finde, und weiß, dass der nächste Tag/Zeit anstrengend wird, funktioniert es nicht – da bin ich ohne Medikamente dann ganz einfach (über)wach (bis zu 4 Wochen). I c h selbst war/bin aber nicht primär körperlich abhängig von den Medis. Weil (m)eine freibleibende Doppelwassermann-Seele schlicht Un-abhängigkeit sucht und auch so gepolt ist…! - Was für andere Menschen aber durchaus diametral verschieden sein kann; z.B. bei eher zur Abhängigkeit neigenden Pluto/skorpionische Misch-Archetypen?? - Ich danke meinen teils mutigen Ärzten, die mir meine zeitweise ebenso notwendige Medikamentierung zum größten Teil (mit) in meine Eigenverantwortung anvertraut hatten. Stichwort: "Gas und Bremse", die ich relativ eigenständig beherrschen lernen durfte.

Bild: auf der Demo des Väteraufbruch e.V., Frankfurt/Main, Frühsommer 1995 oder 96 

4 Hallus meiner schizophrenen(?)Abtreibungspsychose und 3 echte Schlafträume haben sich mir stark eingeprägt und mich seelisch bis heute "geleitet":

  1. Karwoche 1989- psychotische Halluzination meines "Fallschirmabsprungs zusammen mit einer geliebten jungen weiblichen Seele als "rettendes Geheimkommando über der DDR-Grenze“, einem brennenden Land, wo aus purer ökospiritueller Unwissenheit (z.B. über hilfreichere ägypt./babyl. Spiritualität) eine Art Kannibalismus und Umweltzerstörung herrschte, usw. usf."
  2. Feb. 1990: psychotische Hallu auf der Rückreise per Fähre Helsinki-Kiel: „Das Leben ist ein Kreuzworträtsel" durch „Einstein/isches“-Wissen vernetzt. ...Sowie am nächsten Tag in einer Buspause nahe Bremen eine normalaussehende, unbekannte Frau, die sich mein Hirn in "eine überwältigend schöne russ. Prinzessin verzauberte". ...(DGB-Bildungsreise Leningrad zusammen mit meiner Exfreundin)
  3. Sept.1990: morgen 5:30Uhr nach tablettenfreier, zu kurzer Nacht ein Schlaftraum von der Reinkarnation meines abgetriebenen Kindes, einschließlich einer Vorherschau der schwierig-eingebunkert-ver/be-hinderten Gefühlsbeziehung zwischen uns. Die sich so gefühlt später bewahrheiten sollte...
  4. Febr. 2001 – angstvoll Hallu a): „ich bin Jesus“ – aus dem gleichsam „Gott“ als Vater des abgetriebenen Kindes, als auch die Ur-Idee von Jesus Christus, dem Welt-Erlöser, reinkarniert. Quasi als DoppelWassermann (symbol. innere und äußere Welt), sowie Sonne + Venus + Merkur im 12. Haus & Zweitaszendent Fische, usw. (religiös-schamanische Spiritualität), und auch noch Saturn im Schütze-MC (anspruchsvoll und schwer zu lösende Lebensaufgaben als Lebensberufung in altphilosophisch-gläubiger Hinsicht), Mondknoten in Skorpion 9.Haus (karmisches Ziel der Lebensreise: heftig-tiefgreifende, religiös-philosophische Tod und Wiedergeburtserfahrungen). Hieraus entspringt nicht zuletzt diese Homepage; u.a. der Kirchentagsvortrag 2019 b) real tanze ich in einer Kellerdisko unter einer drehenden Disko-Kugel und schaue in deren schwarzes Zentrum wie in ein schwarzes Loch mit der Hallu: eingebildet "quantenverschränkt-synchroner (Bienen)Schwänzeltanz mit einer Kult/ur-Priesterin aus dem schwarzen Loch zum Informationsaustausch über ihre Welt"
  5. Nov. 2005 - meine bislang letzte Hallu(!!): 2 TV-news, die ich in meinem damaligen Amsterdamer Apartment sah, machten mich ein paar Tage später an einem Freitag auf der Arbeit (bei Shell B.V.) psychotisch. 2 Tage danach, Samstag und Sonntag, war ich stark depressiv, konnte aber bereits Montag wieder zur normalen Arbeit zurück. Die Auslöser-News: 
    a) Papst Benedikts Ansprache  - Papst Benedikt erwähnte Nov. 2005 wohl, dass er palästinensischen Terror verurteile, israelischen Gegen-Terror/angriffe aber gleichermaßen(?!) ähnlich wie hier: https://www.tagesspiegel.de/politik/friedensmission-papst-in-nahost-operation-weisser-umhang-beginnt/1508674.html 
    b) die deutsche Archäologin Susanne O. als Geisel im Irak nahe Bagdad wurde entführt. Für mich schien sie damals an mesopotamisch-kulturanthropologischen Grabungen interessiert zu sein.
  6. Traum irgendwann ca. 2003/4 (??): "nach gefühlten ca. 12 Jahren mitbegleitendem Kümmern um mein eigenes Kind, nehme ich wahr, dass ich mit meiner Kindsmutter inzwischen so ziemlich am Ende des riesigen Treks der -allgemeinen- Völkerwanderung rumtrödele. Da mein Kind (trotz vielen Streitereien) inzwischen aber ganz gut selbstständig geworden ist, sodass es und meine Kindsmutter mich nicht mehr unbedingt "hinten" brauchen, verlasse ich nun die beiden und versuche, mich an die Spitze des langen Treks vorzuarbeiten. Wo ich für die Zukunft - auch meines Kindes, das ich nun weiter hinter zurücklassen muss, vielleicht als "pathfinder" nun mehr vorne gebraucht würde?"
  7. Traum 17.11.08, ca 5Uhr : "ich rase im ICE/TGV durch das flache Land, als er plötzlich über eine wahnsinnig hohe Steilabbruchsklippe in eine Achterbahnkehre einbiegt. Unter deren Höhe liegt tief unten die ganze (zukünftige?) Welt. Der ICE muss höchst scharf aber gefühlvoll abbremsen, um nicht in schwindelnder Höhe zu entgleisen. Anschließend schleicht er im Kriechtempo gaanz langsam Meter für Meter herunter in diese "neue, tiefere Welt"".

    nachträgliche Selbst-Einordung meiner Hallu 4 aus heutiger Perspektive:
    …Nicht nur ich wäre dann ja, bzw. „bin Jesus“-archetypisch, viele andere, vielleicht 0.1-8% der Bevölkerung(??) auch völlig unterschiedlicher Kulturen (Iran, Irak, Peru, Thailand, Irland, Wales, usw) besitzen doch solch ein m.o.w. archetypisch „Jesus“-ähnliches Horoskop – wenn man so will! Andere, z.B. meine Babysitter-Junge, sind aber mit einem diametral-verschiedenem Horoskop auch eher „Teufel/Skorpion“-archetypisch(/er Träume - ggf. auch Psychose).
    ... Ich habe, (vor und) nach meiner Abtreibungserfahrung, neben meinem „eigenen“-, mindestens 4 „fremde“ vaterlose Kinder mit guten Babysitter-Diensten und/oder als tätiger Pate mit ins frei-selbstbestimmtere Leben geleitet. Sowie für an die 30 weitere Kinder, sowie mind. 60 Erwachsene, auch Kirchenleute, halbwegs hilfreich-seriöse Stichworthoroskope gemacht. Ebenso für ein paar teils äußerst skeptische, ingenieurs/wissenschaftliche Kolleg*innen und deren Kindern in meiner Fa., die ich privat, jeweils nach meiner berufl. guten und seriösen Tagesarbeit als Chemieingenieur (bis heute), größtenteils damit überzeugen konnte...

 

Dortmund, den 03/05/07.04.21, M.L.